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Wie divrent für Wiesbauer eine eigene Karriereplattform gebaut hat, die Bewerber:innen gewinnt: Ansatz, Technik und was das für Dein Recruiting bedeutet.

Personal zu finden ist in vielen Branchen längst die eigentliche Herausforderung, nicht die Aufträge. Gerade in der Lebensmittelproduktion gibt es reichlich Arbeit, aber immer weniger Menschen, die sie übernehmen. Wiesbauer wollte deshalb weg von der reinen Abhängigkeit von Jobbörsen und hin zu einer eigenen, starken Präsenz für Bewerber:innen. Wer sich nur auf fremde Portale verlässt, überlässt einen der wichtigsten Teile des Geschäfts, nämlich das Gewinnen neuer Mitarbeiter:innen, den Regeln und dem Design anderer. Genau vor dieser Aufgabe stand Wiesbauer, und wir zeigen in dieser Case Study Schritt für Schritt, wie wir sie gelöst haben.
Wiesbauer ist wie jeder Betrieb dieser Art auf gutes, verlässliches Personal angewiesen, denn ohne die richtigen Leute steht am Ende die Produktion still. Die eigentliche Herausforderung liegt dabei weniger darin, überhaupt eine Stelle auszuschreiben, als darin, die passenden Menschen zu erreichen und ihnen einen Grund zu geben, sich ausgerechnet hier zu bewerben. Ein Inserat im immer gleichen Raster, mit gleicher Vorlage, gleichen Feldern und gleicher Optik wie bei allen anderen, spricht dagegen alle und niemanden zugleich an. In diesem Einheitsbrei geht schnell unter, was den eigenen Betrieb ausmacht, und genau das ist das Problem: Eine Anzeige zeigt eine offene Stelle, aber sie erzählt nichts darüber, warum die richtigen Leute ausgerechnet hier arbeiten wollen sollten.
Gesucht war eine Lösung, die zweierlei gleichzeitig leistet: Wiesbauer als attraktiven Arbeitgeber präsentieren und zugleich den Weg von der Stellenanzeige zur fertigen Bewerbung so einfach wie möglich machen. Das eine ohne das andere bringt wenig, denn ein überzeugender Auftritt nützt nichts, wenn die Bewerbung danach umständlich wird, und ein einfacher Bewerbungsweg verpufft, wenn niemand den Betrieb attraktiv findet. Dazu kam eine dritte, ganz praktische Anforderung: Das Ganze sollte so aufgebaut sein, dass das Team offene Stellen selbst verwalten kann, ohne bei jeder kleinen Änderung Hilfe von außen zu brauchen. Denn eine Plattform, die man für jedes neue Inserat erst an Entwickler:innen weiterreichen muss, ist im Alltag schnell wieder ein Bremsklotz.
Wir haben für Wiesbauer eine maßgeschneiderte Karriereplattform entwickelt, die genau auf diese Ziele einzahlt. Statt eine fertige Bewerbungssoftware zu mieten und den Betrieb an deren Grenzen anzupassen, haben wir eine Lösung gebaut, die sich um Wiesbauer herum formt und nicht umgekehrt. So bleibt am Ende die Kontrolle beim Betrieb selbst, und die Plattform lässt sich mitwachsen lassen, wenn sich die Anforderungen ändern. Wie das konkret aussieht, zeigen die folgenden Bausteine.
Die Plattform basiert auf React und Next.js mit TypeScript: eine moderne, schnelle und wartbare Grundlage, die auch in ein paar Jahren noch gut zu pflegen ist. Diese Wahl ist bewusst getroffen, denn eine Karriereseite soll nicht nach kurzer Zeit wieder veralten, sondern über lange Zeit verlässlich laufen. Prismic dient als Headless-CMS, sodass Inhalte und Stellen ohne Entwickler:innen gepflegt werden können und das Team jederzeit selbst am Steuer bleibt. Das Ergebnis ist eine Seite, die schnell lädt, sich unkompliziert aktuell halten lässt und dem Betrieb keine technischen Hürden in den Weg legt.
Über das Karriereportal legt Wiesbauer offene Stellen selbst an, bearbeitet und entfernt sie, ganz nach Bedarf und ohne Umweg. Keine Wartezeit, keine Abhängigkeit von externen Portalen und keine Kosten pro Inserat: neue Stelle rein, und sie ist online. Das klingt banal, macht im Alltag aber einen echten Unterschied, denn in der Lebensmittelproduktion entstehen Vakanzen oft kurzfristig, und wer dann sofort reagieren kann, ist im Vorteil. Statt tagelang auf Freigaben oder externe Dienstleister zu warten, entscheidet Wiesbauer selbst, was wann sichtbar ist.
Der Bewerbungsweg ist bewusst einfach gehalten, weil jede zusätzliche Hürde Bewerber:innen kostet. Interessent:innen bewerben sich direkt über die Plattform, und die Bewerbungen landen strukturiert genau dort, wo sie gebraucht werden: ohne Zettelwirtschaft und verstreute E-Mails, die sich irgendwo im Posteingang verlieren. Das nimmt auf beiden Seiten Reibung heraus. Für die Bewerber:innen fühlt sich der Schritt leicht an, und für Wiesbauer bleibt der Überblick erhalten, weil alle Angaben von Anfang an geordnet vorliegen und niemand mehr Informationen mühsam zusammensuchen muss.
Weil viele ihren nächsten Job heute unterwegs am Smartphone suchen, war eine schnelle, mobil optimierte Umsetzung von Anfang an Pflicht, kein nettes Extra. Wer sich in der Pause oder abends auf der Couch umschaut und dabei auf eine langsame oder unübersichtliche Seite trifft, springt schnell wieder ab. Die Plattform funktioniert deshalb auf jedem Gerät gleich gut, vom großen Bildschirm bis zum Handy in der Hand. So bleibt der Weg zur Bewerbung überall kurz, egal wo und wann jemand auf eine Stelle stößt.
Wiesbauer hat mit der Plattform eine eigene, professionelle Bühne für die Personalsuche: unabhängig vom Design und den Regeln fremder Jobbörsen. Offene Stellen sind in Minuten online, Bewerbungen kommen strukturiert an, und der Betrieb präsentiert sich so, wie er wirklich ist, statt in einer fremden Vorlage zu verschwinden. Aus „noch ein Inserat" wurde ein System, das dauerhaft für die Personalsuche arbeitet und nicht nur so lange, wie eine bezahlte Anzeige läuft. Für Wiesbauer bedeutet das mehr Sichtbarkeit bei den richtigen Leuten und spürbar weniger Aufwand pro Bewerbung, für Bewerber:innen einen klaren, angenehmen Weg zum neuen Job.
Wenn Du regelmäßig Personal suchst, musst Du Dich nicht dauerhaft auf Jobbörsen verlassen und für jede Anzeige neu bezahlen. Eine eigene Karriereseite dreht das Verhältnis um: Statt Miete für Sichtbarkeit zu zahlen, baust Du Dir eine Präsenz auf, die Dir gehört und mit der Zeit stärker wird. Warum sich eine eigene Karriereseite gegenüber Inseraten lohnt, haben wir im Beitrag Karriereseite oder Jobbörse? zusammengefasst. Wie wir Websites und Plattformen für Unternehmen umsetzen, liest Du auf der Seite KMU-Website und das Projekt im Überblick unter Wiesbauer. Die Karriereplattform selbst findest Du live unter karriere.wiesbauer.at.
Eine Karriereplattform ist eine eigenständige, erweiterte Karriereseite: Sie bündelt offene Stellen, Einblicke in den Betrieb und einen strukturierten Bewerbungsweg an einem Ort. Oft gehört ein Portal dazu, über das der Betrieb seine Stellen selbst verwaltet. Anders als ein einzelnes Inserat auf einer fremden Plattform gehört sie dem Unternehmen selbst und lässt sich frei gestalten, sodass sie den eigenen Charakter zeigt statt einer fremden Vorlage.
Sie basiert auf TypeScript, React und Next.js, ergänzt um Prismic als Headless-CMS für die Pflege von Inhalten und Stellen. Diese Kombination sorgt für Tempo, Wartbarkeit und einfache Aktualisierung: Die Seite lädt schnell, bleibt technisch auf einem soliden Fundament, und das Team kann Inhalte selbst ändern, ohne bei jeder Anpassung Entwickler:innen einschalten zu müssen.
Ja. Über das Karriereportal legt der Betrieb Stellen selbst an, bearbeitet und entfernt sie, ohne Entwickler:innen einschalten zu müssen. Genau das ist der Sinn der Sache: Neue Vakanzen sind in Minuten online, veraltete Anzeigen verschwinden auf Knopfdruck, und der Betrieb bleibt jederzeit unabhängig und handlungsfähig.
Nein. Gerade kleine und mittlere Betriebe profitieren, weil sie sich damit als Arbeitgeber abheben und unabhängiger von teuren Inseraten werden. Wer ohnehin selten mit riesigen Recruiting-Budgets arbeitet, gewinnt durch eine eigene Bühne besonders viel. Umfang und Funktionen passen wir dabei immer an Deinen tatsächlichen Bedarf an, sodass die Plattform zu Deinem Betrieb passt und nicht umgekehrt.
Ob Website, Webshop oder individuelle Lösung – wir helfen Dir, etwas zu bauen, das Deine Ziele erreicht: